Holzmöbel im Bad

Die Badeinrichtung passend auswählen

Unabhängig davon, ob die Sanierung des vorhandenen Bads geplant wird oder ein neues Badezimmer im Zuge eines Neubaus realisiert werden soll: Es kommt in hohem Maße darauf an, sich im Vorfeld mit den jeweiligen Anforderungen und den damit verbundenen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten für diesen wichtigen Raum in der Wohnung intensiv auseinanderzusetzen. Schließlich soll das heimische Badezimmer eine echte Wohlfühloase darstellen, in welcher täglich entspannt und neue Energie getankt werden kann.

Welche Kriterien zu beachten sind, um diese hohen Anforderungen an das Badezimmer zu erfüllen, erklärt der folgende Beitrag.

Die Auswahl der passenden Möbel

Die Optik und die Wirkung des Bads werden maßgeblich von der Auswahl der Möbel bestimmt. Außerdem kann auf Möbel mit einer hohen Funktionalität im Badezimmer kaum verzichtet werden, da nur so die Fläche an Stauraum geschaffen werden kann, die benötigt wird, um sämtliche Badutensilien ordentlich und praktisch unterzubringen.

Grundsätzlich kommt es bei den Badezimmermöbeln jedoch ebenfalls darauf an, dass sie eine Eignung für Feuchträume aufweisen. Besonders viele Möbel, die zu sehr günstigen Preisen erhältlich sind, sollten im Badezimmer nicht eingesetzt werden, da diese bereits nach kurzer Zeit durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Raum aufquellen.

Besonders angesagt sind aktuell jedoch solide und hochwertige Möbelstücke aus Holz, welche Natürlichkeit und Gemütlichkeit ins Bad einziehen lassen. Außerdem wird besonders mit der, in den meisten Bädern vorherrschenden, Farbe Weiß eine tolle Kombination mit den natürlichen Holztönen gebildet. Auf eine regelmäßige Pflege der Badezimmermöbel aus Holz darf dann jedoch keinesfalls verzichtet werden, damit diese möglichst lange für Freude sorgen.

Wichtiges Element: Der Spiegel im Badezimmer

Ein Badezimmer, das stilvoll eingerichtet ist, kann natürlich ebenfalls nicht auf einen entsprechenden Spiegel verzichten. Allerdings zeigen sich die Spiegel, die in dem Großteil der Bäder zu finden sind, oft als recht klein und minderwertig.

Der Spiegel für das Badezimmer sollte aus diesem Grund idealerweise nicht im Rahmen einer herkömmlichen Badezimmer-Kombination angeschafft, sondern separat von dieser erworben werden. So kann dieser perfekt auf die persönlichen Anforderungen und Gegebenheiten des Raumes angepasst werden.

Wird das Badezimmer zum Beispiel von der gesamten Familie genutzt, ist ein überdurchschnittlich großer und tief angebrachter Spiegel zu empfehlen. Durch diesen wird der Raum außerdem optisch vergrößert und in seiner einladenden und gemütlichen Wirkung unterstützt. Handelt es sich jedoch lediglich um ein kleines Single-Bad, ist auch ein Spiegel im kleineren Format ausreichend – eine umfassende Beleuchtung darf jedoch auch bei diesem nicht vernachlässigt werden.

Die Qual der Wahl: Dusche oder Wanne?

Ausreichend Platz, um sowohl Dusche als auch Badewanne in den Raum zu integrieren, bieten leider nur die wenigsten Bäder. Sollte dies jedoch der Fall sein, ist diese Möglichkeit unbedingt auszunutzen, da sich im Alltag so entscheidende Vorteile hinsichtlich einer optimalen Badezimmernutzung ergeben.

Falls jedoch nur für eine der beiden Alternativen Platz vorhanden sein sollte, sind die eigenen Präferenzen näher zu beleuchten. Einen hohen Komfort bietet auch eine bodengleiche Dusche in einer ansprechenden Größenordnung – außerdem entspricht diese einer barrierefreien Badgestaltung. Allerdings kann der Komfort einer großen Badewanne dadurch kaum überboten werden, darüber hinaus lässt sich in der Badewanne durchaus auch eine schnelle Dusche nehmen.

Eine passende und individuelle Lösung ist jedoch dank der zahlreichen Modelle und Möglichkeiten, die heutzutage im Handel zu finden sind, in der Regel problemlos möglich.

Gestaltung der Wände und des Bodens im Badezimmer

Das Badezimmer kann natürlich ebenfalls im Bereich der Wände und des Bodens ganz an die individuellen Vorstellungen und den persönlichen Geschmack angepasst werden. Den Standard der vergangenen Jahrzehnte bildeten jedoch zweifelsfrei Fliesen für Wände und Boden im Badezimmer.

Heute erfreuen sich jedoch vor allem auch fugenlose Wandverkleidungen einer außerordentlich großen Beliebtheit. Diese überzeugen nicht nur durch besonders einfache Reinigungsmöglichkeiten, sondern daneben auch durch ihre abwechslungsreichen und vielfältigen Designs. Durch diese wird bei der Gestaltung des Bodens und der Wände eine enorm hohe Flexibilität geschaffen.

Gemütlich statt grell – Das richtige Beleuchtungskonzept

In Bädern zeigt sich die Lichtsituation in verschiedenen Bereichen durchaus als sehr unterschiedlich.

Ein sanftes Licht wird so beispielsweise während einer entspannenden Dusche oder eines gemütlichen Vollbades gewünscht, im Bereich des Badezimmerspiegels ist jedoch eine hellere Beleuchtung nötig – schließlich müssen bei Kosmetik- und Hygieneritualen idealerweise sämtliche Details erkennbar sein.

Die Lösung für diese Herausforderung besteht darin, verschiedene Leuchtmittel im Badezimmer zu nutzen, die sich gegenseitig perfekt ergänzen, zum Beispiel, indem zwei schaltbare Stromkreise für das Badezimmer eingerichtet werden.

So lässt sich eine gedimmte und indirekte mit einer hellen und direkten Beleuchtung perfekt kombinieren. Die Raumwirkung kann darüber hinaus zusätzlich auch durch farbiges Stimmungslicht ganz einfach in die gewünschte Richtung beeinflusst werden.

Foto: spa-ambiente.de