Weiße Badewanne mit Standfüßen

Badewanne mit Standfüßen richtig einbauen

In den meisten deutschen Badezimmern sind Badewannen mit einem Wannenträger zu finden. Seit einigen Jahren wächst jedoch auch die Beliebtheit von Wannen, die stattdessen Standfüße aufweisen.

Für Böden, die sich als uneben zeigen, sind diese Modelle besonders gut geeignet. Wie eine Wanne mit Standfüßen fachmännisch in Eigenregie montiert wird und welche Faktoren dabei zu berücksichtigen sind, erklärt der folgende Beitrag.

Die nötigen Materialien und Werkzeuge

Bevor mit der Montage der Badewanne mit Standfüßen begonnen wird, ist sicherzustellen, dass sämtliche benötigen Materialien, Werkzeuge und Komponenten griffbereit sind. Zu diesen gehören:

  • Bleistift
  • Schnellzement
  • Zange
  • Säge
  • Ablauf- und Überlaufgarnitur
  • Wasserwaage
  • Profilband für Badewannen
  • Badewanne inklusive Standfüße

Der Einbau – Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung

Geht es um den Einbau einer Badewanne mit Standfüßen, besteht der erste Schritt darin, die Füße an der Badewanne anzukleben beziehungsweise anzuschrauben. Im Anschluss sind die Ablauf- und die Überlaufgarnitur der Badewanne anzubringen.

Sobald für einen geraden Stand der Wanne gesorgt wurde, werden Profilband genutzt, um die Wandübergänge zu etablieren, die Füße befestigt und das Verbindungsrohr mit der Ablaufgarnitur verbunden. Im letzten Schritt findet der Anschluss des Ablaufrohres in der Wand statt.

Ankleben beziehungsweise anschrauben der Füße

Um die Füße an die Wanne anzubringen, ist die Badewanne umzudrehen. Nicht verzichtet werden darf dabei auf einen schonenden Untergrund, wie etwa einen Karton.

Wie das Trägergestell an der Wanne im Detail befestigt wird, ist den jeweiligen Herstellerangaben zu entnehmen. In der Regel werden die Füße entweder mit Kleber oder mit Schrauben an der Badewanne befestigt.

Anbringung der Ablauf- und Überlaufgarnitur

Von außen werden im nächsten Arbeitsschritt die Garnituren angebracht. Die Überlaufgarnitur ist dabei an der oberen Öffnung der Badewanne zu montieren, die Ablaufgarnitur findet an der unteren Wannenöffnung Platz.

Zwischen dem Aufsatzstück und der Öffnung wird im Bereich des Ablaufes der Dichtring eingesetzt – nun kann die Garnitur von innen fixiert werden. Für die Überlaufgarnitur wird dafür die Rosette genutzt, für die Ablaufgarnitur eine Schraube und ein Sieb. In der Regel sind diese Komponenten im Lieferumfang der Badewanne enthalten.

Ausrichten der Badewanne

Für ein korrektes Ausrichten der Badewanne ist diese auf ihre Standfüße zu stellen. Danach folgt die Ausrichtung in einer Ecke oder mittig an der Wand. Mithilfe einer Wasserwaage ist zu überprüfen, ob die Badewanne tatsächlich waagerecht steht – ist dies nicht der Fall, müssen die Füße der Badewanne entsprecht nachjustiert werden. Dies lässt sich in der Regel sehr einfach durch integrierte Schraubfüße vornehmen.

An der Wand ist die gewünschte Platzierung der Badewanne mit einem Bleistift zu markieren. Nun kann das Profilband in den Bereichen angebracht werden, an denen die sich die Übergänge der Wanne zur Wand befinden. Abschließend wird die neue Badewanne nochmals auf einen korrekten Stand überprüft.

Ist dieser gewährleistet, wird der Boden gereinigt und abhängig von der jeweiligen Herstelleranleitung der Schnellzement angerührt. Die Wannenfüße werden dann mithilfe dieses Schnellzementes auf dem Badezimmerboden fixiert.

Montieren des Ablaufes und Überprüfen der Dichtungen

Mithilfe des Verbindungsrohres wird die Ablaufgarnitur an den in der Wand befindlichen Ablauf angeschlossen. Wichtig ist dabei, dass die Dichtung und das Gefälle berücksichtigt werden. Es kann eventuell nötig sein, das Rohr, welches aus der Wand kommt, ein wenig zu kürzen – zu verwenden ist dafür eine Säge.

Sobald sich sämtliche Komponenten am richtigen Platz befinden, wird die Wanne testweise mit Wasser befüllt. Bei der Überprüfung, ob alle Dichtungen und Rohre festsitzen und ihre Funktion erfüllen, ist selbstverständlich überaus sorgfältig vorzugehen. Werden Undichtigkeiten festgestellt, muss nachjustiert werden. Falls jedoch keine Probleme auftreten, kann die endgültige Verkleidung der Badewanne vorgenommen werden.

Foto: Nik Owens/unsplash.com