Frau fertigt eine Skizze mit Bleistift an

Bad Planung und Gestaltung: So erfüllt das neue Bad alle Ansprüche

Das Badezimmer bildet einen der wichtigsten Räume in der Wohnung – daher sollte auch die Gestaltung des Bads nicht vernachlässigt werden. Allerdings sind viele Badezimmer hauptsächlich auf ihre Funktion ausgelegt und haben daher nicht viel mit einer wohltuenden Ruheoase gemeinsam.

Jedoch ist es gar nicht so schwer, daran etwas zu ändern. Diejenigen, die ein neues Bad planen, sollten für dieses Vorhaben allerdings unbedingt ausreichend Zeit einplanen. Essentiell ist dabei schließlich, sich im Vorfeld genau darüber klar zu werden, was gewünscht wird, damit das Badezimmer auch in den nächsten 10 bis 15 Jahren noch gefällt und zu entspannten Momenten einlädt.

Worauf bei der Planung und Gestaltung des Badezimmers grundsätzlich zu achten ist und welche Tipps sich als überaus hilfreich erweisen, erklärt der folgende Beitrag.

Badezimmer skizzieren

Im Vorfeld der eigentlichen Planung sollte ein Grundriss des Badezimmers auf Papier gebracht werden. Digital ist dies natürlich auch am PC möglich.

Durch eine solche Skizze lässt sich gut erkennen, wie viel Platz zur Verfügung steht und wie dieser idealerweise aufgeteilt wird. Anhand der Skizze lässt sich außerdem mit den vielen Möglichkeit spielen, sodass am Ende die beste Option gefunden werden kann.

Anforderungen und Wünsche formulieren

Hinsichtlich der Badplanung beziehungsweise -gestaltung kommt es natürlich auch auf die Anforderungen an, welche das Badezimmer im Alltag erfüllen muss. Diese werden beispielsweise von der Personenanzahl, die das Bad tagtäglich nutzt, beeinflusst. Ein Singlehaushalt benötigt schließlich weitaus weniger Stauraum im Badezimmer als eine große Familie. Barrierefreie Zugänge und entsprechende Ausführungen von WC und Dusche müssen bedacht werden, wenn gehandicapte oder ältere Personen im Haushalt leben.

Nun ist außerdem der richtige Zeitpunkt, um eine Wunschliste zu schreiben. Diese enthält alle Dinge, über die das neue Badezimmer idealerweise verfügen soll. So können bereits die gewünschte Art des Waschtischs, der Armaturen oder der Dusche definiert werden. Natürlich lassen sich auch exklusivere Wünsche mit dem entsprechenden Platz und Budget umsetzen, wie zum Beispiel ein Dampfbad oder eine Whirl-Wanne.

Beleuchtungsmöglichkeiten analysieren

Die Beleuchtung spielt im Badezimmer ebenfalls eine entscheidende Rolle. So sollte bereits möglichst frühzeitig entschieden werden, ob ein indirektes oder direktes Licht bevorzugt wird und über dem Waschtisch vielleicht auch eine punktuelle Beleuchtung installiert werden kann.

Auch die Art der Schaltung und Möglichkeiten zum Dimmen sind in diesem Zusammenhang zu bedenken. Wichtig ist generell darauf zu achten, dass das Gesicht im Spiegel nicht durch eine ungünstige Beleuchtung verschattet wird.

Auswahl der Fliesen

Die gewählten Fliesen beeinflussen die Optik des Badezimmers natürlich in hohem Maße. Empfehlenswert ist es allerdings – unabhängig davon, welche Fliesen final im Detail ausgewählt werden – auf möglichst dezente Modelle zu setzen.

Im Laufe der Jahre kann sich der persönliche Geschmack schließlich durchaus verändern, sodass schlichtere Modelle von Vorteil sind.

Inspirationen suchen

Sind die eigenen Wünsche und die räumlichen Gegebenheiten ausgiebig beleuchtet worden, ist der Zeitpunkt gekommen, um auf die Suche nach Inspiration zu gehen. Diese kann sowohl im Internet als auch in Zeitschriften stattfinden.

Als besonders zeitgemäß gelten zum Beispiel halbhohe Installationswände für den Waschtisch, die zur gleichen Zeit als Spritzwand für die Dusche oder als Sichtschutz dienen. Daneben liegen aktuell vor allem freistehende Elemente, wie zum Beispiel freistehende Badewannen, stark im Trend.

Fokus auf die Wohnlichkeit

Viele Menschen haben in der Vergangenheit den Fokus bei ihrem Badezimmer auf seine Praxistauglichkeit und die Funktionalität gelegt. Allerdings wandeln sich die Bäder in den letzten Jahren immer stärker von einem reinen Nutzraum hin zu einem wertvollen Rückzugsort. Daher sollte auch im Bad das Thema Wohnlichkeit nicht vernachlässigt werden.

Für diese sorgen zum Beispiel natürliche Materialien, wie Baumwolle, Leinen oder Holz, eine angenehme Beleuchtung, gedeckte und sanfte Farben sowie ästhetische Textilien. Um im Bad für ein wohnliches Ambiente zu sorgen, sind auch Sitzgelegenheiten, beispielsweise in Form von Bänken, überaus hilfreich.

Wird ein stimmiges Farbkonzept gewählt, kann auch optisch Ruhe in den Raum einkehren. Hochwertige Dekorationselemente, wie ein Wandbild, ein schöner Strauß Blumen oder besondere Seifen werden dann zu kleinen, aber feinen Highlights der Einrichtung, welche den Raum mit Persönlichkeit füllen und spannende Akzente setzen. Daneben wird das Wohlgefühl auch durch angenehme, unaufdringliche Diffusor-Stäbchen oder Duftkerzen unterstützt.

Abb.: Karolina Grabowska/pexels.com

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